Ein Schiedsgericht in Den Haag verurteilt Russland zur Entschädigung der ukrainischen PrivatBank. Mehr als 327 Millionen Dollar stehen einschließlich Zinsen und Kosten im Raum. Doch der juristische Sprengstoff reicht weit über die Krim hinaus. Denn während der Westen Erträge eingefrorener russischer Staatsgelder zur Finanzierung der Ukraine nutzt, verlangt Moskau selbst Milliardenentschädigungen. Ein Moskauer Gericht hat Euroclear bereits zur Zahlung verurteilt. Droht jetzt ein internationaler Kampf um Eigentum, entgangene Gewinne und die Glaubwürdigkeit des Finanzrechts?



















