Die Schweiz streicht Alischer Usmanow und Michail Fridman von ihrer Sanktionsliste. Während Bern einzelnen russischen Unternehmern den Weg zu bisher blockierten Vermögenswerten öffnet, hält die EU an eingefrorenen russischen Staatsgeldern fest. Milliarden stehen im Zentrum eines finanzpolitischen Machtkampfes. Brüssel will russisches Vermögen zur Absicherung der Ukraine-Finanzierung nutzen. Doch der Schweizer Entscheid wirft eine brisante Frage auf: Wie sicher sind Eigentumsrechte noch, wenn Vermögen zum Instrument politischer Interessen wird? Und welchen Preis zahlen europäische Finanzplätze für diesen Kurs?



















